Frau

Wenn die Brüste im Verhältnis zum Körperbau zu klein sind, spricht man von einer Brusthypotrophie oder -hypoplasie, die durch das Einsetzen von Implantaten (Prothesenaugmentation), das Einspritzen von Eigenfett (Lipofilling) oder eine Kombination aus beidem (Kompositaugmentation) behandelt werden kann. Wenn die Brüste hingegen zu groß sind, spricht man von einer Mammahypertrophie, die durch eine Brustverkleinerung behandelt werden kann. Wenn die Brüste hängen, spricht man von einer Brustptose, die entweder allein (reine Ptose) oder in Verbindung mit einem gewissen Grad an Brustvergrößerung (schwere Brust) oder umgekehrt mit einer Brustunterentwicklung (entleerte, „unbewohnte“ Brust) auftreten kann. Die Ptose kann durch eine „Bruststraffung“, auch „Mastopexie“ oder „Ptosekur“ genannt, korrigiert werden, bei der die Brust angehoben und neu geformt wird, eventuell in Kombination mit einer Verkleinerung „Mammareduktion“ oder einer Volumenvergrößerung „Mastopexie-Augmentation durch Prothesen oder Lipofilling“. Die Brüste weisen auch sehr oft einen gewissen Grad an Asymmetrie auf, der gleichzeitig korrigiert werden kann. Auch die Brustwarze, die invaginiert oder hypertroph sein kann, oder der Warzenhof, der zu groß sein kann, können korrigiert werden.

Brustvergrösserung mit Implantaten

Implantaten

Brustvergrösserung mit Préservé™ vs. Mia™

DÉTAILS
  

Die Klinik Tobalem ist ein offiziell zertifiziertes Preservé™-Zentrum

ZIEL

Vergrößerung des Brustvolumens durch eine moderne, minimalinvasive Technik zur Einlage von Motiva-Implantaten, über eine nahezu unsichtbare Mini-Narbe von weniger als 2 cm, unter maximaler Schonung der natürlichen Gewebe (Drüsen, Bänder, Sensibilität), unter Lokalanästhesie, in 30 Minuten, mit schneller Erholung innerhalb von 48 Stunden und einem natürlichen, langfristig stabilen Ergebnis.

PRÉSERVÉ™️ VS. MIA FEM TECH®️

Der Unterschied zwischen den beiden Methoden, die vom selben Labor Establishment Labs (Motiva) entwickelt wurden, liegt im Zugangsweg: entweder inframammär bei Préservé™️ oder axillär bei MIA Femtech™️.

MIA-Technik (axillärer Zugang):

  • Schnitt in der Achselhöhle, keine Narbe an der Brust sichtbar aber:
  • Narbe kann im T-Shirt oder bei erhobenem Arm sichtbar sein
  • eingeschränkter Zugang für den Chirurgen
  • begrenzte Implantatgrößen (125–195 cc)
  • Revisionen oder Korrekturen sind komplexer und erfordern oft eine zweite inframammäre Narbe

Préservé-Technik (inframammärer Zugang):

  • Schnitt in der natürlichen Unterbrustfalte, mit sehr diskreter, kurzer (ca. 2 cm) und gut verborgener Narbe

Ermöglicht:

  • optimale chirurgische Kontrolle
  • große Auswahl an Implantatgrößen (125–500 cc)
  • höhere Präzision des Ergebnisses, insbesondere bessere Kontrolle der Implantatposition
  • einfachere Korrekturen oder Anpassungen im Laufe der Zeit

Dr. Tobalem verwendet ausschließlich die Préservé™️-Technik aufgrund ihrer Vorteile gegenüber MIA Femtech™️.

ANÄSTHESIE

Lokalanästhesie, bei Bedarf ergänzt durch Sedierung.

AUFENTHALT

Ambulant

OP-DAUER

30 Minuten

EINGRIFF

Ein kleiner Schnitt von etwa 2 cm wird in der natürlichen Unterbrustfalte gesetzt, sodass er nahezu unsichtbar ist.

Durch diesen Schnitt wird ein Raum für das Implantat sehr schonend und schrittweise mit einem Expansionsballon geschaffen: Der Ballon wird zunächst entleert eingeführt und dann vorsichtig aufgeblasen, um den Raum zu formen. Dadurch werden die Gewebe geschont und Traumata reduziert.

Das führt zu weniger Schmerzen, weniger Blutungen und einer schnelleren Erholung.

Nach sorgfältiger Vorbereitung wird das Brustimplantat präzise eingesetzt, optimal positioniert, um eine natürliche und harmonische Form sowie bestmögliche Symmetrie zu erreichen.

Die Wunde wird mit sehr feinen, resorbierbaren Nähten verschlossen, was eine unauffällige Narbe ermöglicht.

Die Brustvergrößerung kann mit einer Eigenfettinjektion kombiniert werden (komposite bzw. hybride Brustvergrößerung). Bei gleichzeitiger Brustptose (hängende Brüste, tief stehende Areolen) kann eine Straffung der Brust (Mastopexie) erforderlich sein. Dies führt zu größeren Narben (um die Areola ± vertikal oder in umgekehrter T-Form). Am Ende des Eingriffs wird ein formender Verband mit elastischer Bandage angelegt.

IMPLANTATE

Motiva-Implantate.

Die verwendeten Prothesen entsprechen den strengen CE-Normen und sind von Swissmedic zugelassen.

POSTOPERATIVER VERLAUF

Der postoperative Verlauf ist in der Regel sehr unkompliziert, mit wenig Schmerzen, Schwellung (Ödem) und Blutergüssen (Hämatomen).

Die Rückkehr zu normalen Aktivitäten ist bereits nach 48 Stunden möglich.
  • Sport-BH ohne Bügel, Tag und Nacht für 4 Wochen
  • Erster Verbandwechsel nach 48 Stunden
  • Keine Fäden zu entfernen (resorbierbare Nähte)
Eine spätere Schwangerschaft sowie Stillen sind möglich, jedoch wird empfohlen, mindestens 6 Monate nach dem Eingriff zu warten.

GESELLSCHAFTLICHE AUSZEIT

Keine

ERGEBNIS

Nach 3 Monaten

KOMPLIKATIONEN

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff besteht auch bei einer Brustvergrößerung ein Risiko für Komplikationen, die Ihnen im Rahmen der Beratung ausführlich erklärt werden.

 

Brustvergeösserung mit eigenfett

Implantat Entfernung

Brustimplantate Wechsel

Brustverkleinerung

Bruststraffung

Korrektur von invaginierten Brustwarzen

Verkleinerung des Warzenhofs

Verkleinerung der Brustwarze

Brustrekonstruktion nach Tumorentfernung

Brustrekonstruction bei Fehlbindungen oder Asymmetrien

Tubuläre Brust